St. Jakobus d. Ältere

Kirche Guldental (Heddesheim)

Die Pfarrkirche St. Jakobus d. Ä. wurde in den Jahren 1894 bis 1896 im gotischen Baustil nach Plänen des bekannten Diözesanbaumeisters Max Meckel errichtet.

Im Mai 1896 wurde ein von der Kunstanstalt J. Rothermundt in Nürnberg hergestellter Flügelaltar geliefert und als Hochaltar aufgestellt. Im gleichen Jahr erhielt die Pfarrgemeinde von der Firma F. W. Rinker in Sinnen 3 neue Glocken.
Am 4. Juni 1896 weihte der Trierer Weihbischof Karl Ernst Schrod die Pfarrkirche feierlich ein. 1899 wird der ebenfalls von der Fa. Rothermundt gefertigte Marienaltar im linken Seitenschiff der Kirche aufgestellt.

1912 stiftete Adam Lucas aus Bonn einen Kreuzweg, der von der Kunstanstalt Matthias Zens in Gent (Belgien) hergestellt und am 15. Dezember eingeweiht wurde.

Am 6. Dezember 1919 wird das von Elisabeth Schall gestiftete große Kreuz im Triumphbogen der Kirche befestigt. Es wurde ebenfalls von Matthias Zens in Gent (Belgien) hergestellt.

1928 wurde die neue Orgel des Orgelbaumeisters Peter Klein aus Obersteinebach aufgebaut und feierlich eingeweiht.
1947 erhält St. Jakobus 3 neue Glocken, nachdem zuvor das im Jahre 1896 eingebaute Geläute auf Anraten des Bischöflichen Generalvikariates in Trier 1917 an die damalige Heeresverwaltung zu Kriegszwecken abgegeben werden musste.

1961 wird auf Beschluss des Kirchenvorstandes die Innenrenovierung der Kirche vorgenommen. Gleichzeitig wird beschlossen, den Osteingang des Gotteshauses zuzumauern und zu einer Gedächtnisstätte für die Opfer der beiden Weltkriege umzugestalten. Später wird in der vorhandenen Nische eine Pieta aufgestellt.

1989 Umbau und Erneuerung der Pfeifenorgel durch Fa. Oberlinger Windesheim, Kosten DM 62.204,--
1992 Neugestaltung des Chorraumes - Konzelebrationsaltar mit Reliquie der Seligen Schwester Blandine Merten. 
1993 wurde an den schon 1896 vorgesehenen vier Turmstellen eine durch Spenden finanzierte Kirchturmuhr montiert.

2003 wurde des Gotteshauses innen renoviert. Durch Entfernen der 1961 aufgebrachten Farben konnten die alten Malereien offengelegt und fast vollständig wieder hergestellt werden.

Die Kirche befindet sich in der Hauptstraße 8